Duisburg, CityPalais Konzertorgel in der Mercatorhalle - Technische Daten

4   Manualklaviaturen mit 61 sowie 1 Pedalklaviatur mit 32 Tasten
72   Register, davon 6 als Extensionen und 6 als Transmissionen
19   Koppeln zwischen den Klavieren und Teilwerken
4.349   Pfeifen zzgl. Glockenspiel (37 Töne), davon
3.019   Metallpfeifen aus Zinn, Zinn-Blei-Legierungen und Zink
434   Holzpfeifen
896   Zungenpfeifen
20   Bälge mit 4 Ventilatoren und 4 separaten Windkanalsystemen
35   Windladen mit 1.351 Ventilen, Bälgchen und Magneten
10   verschiedene Winddrücke (pro Klaviatur je 2 verschiedene)
    von 102 bis 381 mm WS
    Höhe 9,89 m, Breite 7,99 m, Tiefe 3,48 m
     
     
Daten zu den einzelnen Werken
 
I. Great
1.306   Pfeifen, davon 166 Zungen- und 141 Holzpfeifen
4   Hauptwindladen und 3 Prospektwindladen
2   Bälge zu 140 mmWS für Labiale
1   Balg für Zungen mit 190 mmWS
2   Vorbälge Prospekt
4   Hängebälge für Prospektladen
2   Transmissionen ins Pedal
     
II. Choir und Orchestral
1.208   Pfeifen, davon 183 Zungen- und 97 Holzpfeifen
4   Windladen
2   Bälge zu 102 mmWS für Choir
1   Balg für Orchestral mit 117 mmWS
3   Transmissionen ins Pedal
     
III. Swell
1.098   Pfeifen, davon 222 Zungen- und 59 Holzpfeifen
4   Windladen
2   Bälge zu 122 mmWS für Labiale
1   Balg für Zungen mit 190 mmWS
1   Transmission ins Pedal
 
IV. Solo
441   Pfeifen, davon 237 Zungen- und 49 Holzpfeifen
4   Hauptwindladen
2   Windladen für Tuba
1   Balg zu 160 mmWS für Labiale
1   Balg für Zungen mit 381 mmWS
     
Pedal
296   Pfeifen, davon 88 Zungen- und 88 Holzpfeifen
12   Hauptwindladen
2   Prospektwindladen
2   Bälge zu 131 mmWS für Labiale
1   Balg für Zungen mit 381 mmWS
6   Extensionen

Einige technische und klangliche Finessen

Im I. und II. Manual des Spieltisches gibt es jeweils eine Second-touch-Funktion, die weitere Pfeifen erklingen lässt, wenn die Taste über einen Druckpunkt hinaus betätigt wird. Natürlich ist dafür eine zweite Tonerfassung nötig.

Im Pedal können einige Register auf eine Pizzicato-Funktion geschaltet werden. Dabei erklingen die Töne nur kurz, wie beim Anzupfen eines Kontrabasses, auch wenn die Taste länger gedrückt wird. In der Software werden dazu entsprechend der Pfeifengröße Zeiten zwischen 0,15 und 0,3 Sekunden erzeugt, angepasst an das Ansprechen des jeweiligen Tones. Die drei Schweller lassen sich synchron von einem Fußtritt aus ansteuern, so dass die Wirkung besonders eindrucksvoll wird. Last but not least: Das letzte Register mit der Nummer 99 heißt "Vox strigis", zu Deutsch "Eulenstimme". Beim Betätigen erscheint im Orgelprospekt eine Eule, die ihren Ruf erklingen lässt und dann in den Saal schaut. Die Software sorgt dafür, dass sie nach genau 7,5 Sekunden wieder verschwindet, auch dabei ertönt noch einmal leise der Ruf.

PUBLIKATIONEN

BESTELLUNGEN
© COPYRIGHT HERMANN EULE ORGELBAU 2021 IMPRESSUM / DATENSCHUTZERKLÄRUNG