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Im St. Petersburger Konservatorium begann die Montage einer neuen Orgel
 
Eine Exkursion über die Montagefläche der neuen Orgel des Konservatoriums führten heute die Journalisten durch, die eingeladen waren,
sich mit dem Verlauf der Arbeiten am Bau dieses grandiosen Instrument-Orchesters bekannt zu machen. Die Orgel mit hohem Weltniveau
wurde von der bekannten Orgelbaufirma „EULE“ (Deutschland) speziell für den Glasunov-Saal der ältesten Musikhochschule Russlands hergestellt.
„Obwohl es viele moderne Technologien enthält, ist dieses Instrument vom Wesen her ein altes, die Musik ist aus der Epoche des Barock
und älter. Wir hoffen, dass eine gute Orgel den Zustrom talentierter Jugendlicher verstärkt, die in unseren Wänden diese Kunst studieren
möchten,“ sagte der die Verantwortung des Rektors des Konservatoriums wahrnehmende Volkskünstler Russlands Sergej Stadler.
Er hofft, dass die Hochschule ein originales und einmaliges Instrument bekommt, mit dem sich das Niveau der Konzerte wesentlich
verbessert.
Die vorherige, von tschechischen Orgelbauern hergestellte Konzertorgel, erwies sich leider als nicht gelungen und verstummte vor mehr
als 20 Jahren. Sechs Monate werden für die Montage, die Stimmung und Intonation der komplizierten, aus 56 Registern bestehenden
Apparatur benötigt.
Wie der Vertreter der deutschen Firma Friedemann Birke mitteilte, kam nach St. Peterburg eine Mannschaft aus 7 Monteuren und Fach-
leuten höchster Klasse, die bis zum Oktober alle vorgesehenen Leistungen ausführen sollen. Das Kulturministerium Russlands hat
für dieses Projekt 39 Mio. Rubel bereitgestellt. Vor Petersburg hat die deutsche Firma eine Orgel für die Hochschule in Leipzig hergestellt
und den nächsten Auftrag nach Russland führen sie für das Mozarteum aus.
Im November wird im Konservatorium auf dem neuen Instrument erstmalig der Internationale Orgelwettbewerb durchgeführt, der nach
dem herausragenden Orgel-Solisten und berühmten Pädagogen Professor Isaya Braudo benannt ist.

Deutsche Übersetzung: P.A.R.U.S. 11.04.2009
 
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