| Nachdem um 1990 diese Orgel wieder
in den Blickpunkt rückte,
weil neben notwendigen Erhaltungsmaßnahmen auch wiederholt
Störungen in der Registerpneumatik auftraten und die Orgel
einen starken Schimmelbefall erhalten hatte, gründete sich im
Februar 2002 ein Orgelverein, dessen Ziel letztlich die
Restaurierung des Instruments war.
Das Restaurierungskonzept sah vor, die Disposition auf den
nachweisbaren Stand von 1882 zu bringen. Die Register-
einschaltung sowie die Spielhilfen sollten auf den von
Oskar Ladegast geschaffenen Zustand zurückgeführt werden.
Dafür gab es ausreichend Spuren und Vergleichsinstrumente.
Zusätzlich erhielt die Registrieranlage ein "Prolongement",
eine
freie Kombination in Form einer Registerfessel.
Für die bessere Spielbarkeit der Orgel erhielt der Koppelapparat
einen Koppelbarker in Klaviaturteilung, der sich beim Benutzen
der Koppeln an das erste Manual mit einschaltet.
Die Restaurierung führte unsere Werkstatt in den Jahren 2003
bis 2005 durch. |