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Tel-Aviv, Israel
Samuel Rubin Academy of Music

 
Hermann Eule Orgelbau - opus 630, III / 39
Erbaut 2002


Gestaltung

Die Gesamtarchitektur des Konzertsaales mit seiner in hellem Holz
gehaltenen Ausstattung und noblen farbigen Akzentuierung des
Gestühls vermittelt sowohl dem Besucher als auch dem Musiker
sogleich eine freundliche Atmosphäre und Aufgeschlossenheit für die
zu erwartenden musikalischen Ereignisse.

Als Holzart wurde für den Orgelprospekt bester amerikanischer Ahorn
ausgewählt, der sich mit der naturbelassenen Oberfläche ideal in die
farbliche Gestaltung des Saales einfügt. Die Prospektpfeifen sind
durchweg schlicht gehalten, nur die Pfeifen der Mitteltürme sind in
ihren Mündungen reich ziseliert und vergoldet.

Die Disposition stellt ein in sich ausgewogenes Klangkonzept dar.
Deutlich eingearbeitet ist eine Synthese von klassischen und roman-
tischen Klangressourcen. Dies beinhaltet gute Voraussetzungen für
eine genuine Darstellung spätbarocker und romantischer Orgelmusik
von Bach über Mendelssohn, Liszt, Reubke und Reger.
Auch der Anschluss an die Orgelliteratur des 20. Jahrhunderts ist
gegeben. Dieses Klangkonzept ließ sich auf der Grundlage unserer
sächsisch-mitteldeutschen Orgel-Tradition gut verwirklichen.
Selbst die Tradition einer Verbindung zwischen deutscher und
französischer Orgelmusik ist gedanklich und praktiziert an den frühen
Orgeln Gottfried Silbermanns oder den Orgeln Friedrich Ladegasts im
19. Jahrhundert zu finden.
 
 
Disposition
 
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Samuel Rubin Academy of Music, Tel-Aviv, Israel