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Hannover
Marktkirche St. Georgii et Jacobi

 

Hermann Eule Orgelbau - opus 652, II / 12 + 2 Transm.
Erbaut: 2007


Konzeption der Chor-Ensemble-Orgel


Die der Ausschreibung zugrunde liegende Konzeption beinhaltete ein in
der Höhe stark reduziertes, mittig auf der Westempore aufgestelltes
Instrument, mit dem möglichst viel Stellplatz für Chor und Instrumentalisten
erhalten bleibt und die Sichtverbindung von den Chorpodesten wenig
eingeschränkt wird.
Nach ausgiebiger Untersuchung der räumlichen und akustischen Verhält-
nisse gaben wir angesichts der reichlich vorhandenen Raumhöhe mit guter
Nutzungsmöglichkeit für besonders große Register und deren klanglicher
Entfaltung, einer Teilung der Orgel in zwei Hälften den Vorzug.
Die Klangidee geht von einer durchgehend romantischen Konzeption aus:
Ein geradezu perfektes Klangideal für die beabsichtigte Funktion einer
solchen Chor-Ensemble-Orgel.
Für das Musizieren von Barockmusik ist ein Continuowerk im Spieltisch
eingebaut. Es beinhaltet ein Gedeckt 8'-Register, das so über das
II. Manual angespielt werden kann, dass die Superoctavkoppel II/I des
gesamtes Werkes vorgeordnet ist, so dass über das I. Manual der 8' auch
als 4' spielbar ist. Diesem Register ist eine zusätzliche Pfeife Kontra H
zugeordnet, so dass es einen halben Ton tiefer auf 415 Hz transponiert
werden kann.

 
Konzeption / Disposition Hans-Ulrich Funk, Axel Fischer,
  Ulfert Smidt, Armin Zuckerriedel
Technischer Aufbau Ronny Hennersdorf und Team
Intonation Gregor Hieke, Michael Friedel
 
Fotografie:
Dipl.-Ing. Architekt BDA Manfred Hofmann, Hannover,
M.Hofmann@fhrs-architekten.de
 


Disposition
 
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Eule-Chor-Ensemble-Orgel in der Marktkirche, Hannover